Einmal gemeinsam ausfüllen statt jeden Nachmittag neu verhandeln. Zum Ausdrucken, Ausfüllen und Aufhängen.
Ein Medienvertrag ist kein Kontrollinstrument. Er ist die Abmachung, die verhindert, dass ihr jeden Nachmittag dieselbe Diskussion führt.
Der Trick ist, dass ihr ihn gemeinsam ausfüllt. Ein Kind, das mitentscheiden durfte, hält sich eher an eine Regel, die es selbst mitformuliert hat. Und ihr müsst nicht mehr im Einzelfall verhandeln, weil die Antwort schon aufgeschrieben ist.
Der Knopf oben öffnet die Druckansicht. Zwei Seiten, ausfüllbar mit der Hand.
Diese fünf tauchen in fast jeder Auswertung wieder auf. Wenn ihr nur ein paar Punkte in den Vertrag aufnehmt, dann diese.
Schreibt Folgen auf, nicht Minuten. „Zwei Folgen" ist für ein Kind eine Menge, die es versteht und selbst mitzählen kann. „Dreißig Minuten" ist eine Abstraktion, die am Ende immer die Erwachsenen durchsetzen müssen. Und eine Folge, die von selbst zu Ende geht, macht das Ausschalten leichter als jede Uhr.
Die Belege zu den fünf Regeln stehen im Elternratgeber und ausführlich in der Studiensammlung. Zentrale Arbeiten: Christakis u. a. 2013; Hiniker u. a. 2016; Schmidt u. a. 2008; Kirkorian u. a. 2009; Cain und Gradisar 2010; Carter u. a. 2016.
Der Vertrag regelt das Wann. Die schwierigere Frage ist das Was. Dafür haben wir neun Fragen aufgeschrieben, mit denen du jede Kindersendung in zwei Minuten einschätzen kannst.
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